Wie ich zum Ayurveda fand und ihn zu meiner Berufung machte.


Seit ich denken kann bewege ich mich schon gerne und zwar viel. Am liebsten draußen in der Natur. Dies wurde "meiner Eltern sei Dank" auch schon sehr früh gefördert. Wenn ich überlege was zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehört, dann in erster Linie das Spielen im "verwilderten Teil" mit meiner besten Freundin, das Toben mit unseren Hunden im Garten, das Malen à la "Maler Klecks´l" mit ganz vielen Farben uuuund Essen bei Oma. Hmmm Essen... als kleines Mädchen am liebsten Fleisch. Kaum zu glauben, dass ich mich heute fast ausschließlich pflanzlich ernähre.


Doch gerade Essen - was ich als Kind gerne und ganz intuitiv tat, wurde irgendwann zu einer wahren Last. Viele Lebensmittel vertrug ich einfach nicht gut und ich litt ständig unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Darmproblemen. Ich lief von Arzt zu Arzt und wurde auf sämtliche Unverträglichkeiten getestet. "Alles in bester Ordnung, Sie sind gesund.", lautete die Devise. Doch wie kann ich gesund sein, wenn es mir einfach so oft nicht gut geht?











"Doch wie kann ich gesund sein, wenn es mir einfach so oft nicht gut geht?"


Über die Jahre entwickelte ich ein, man könnte sagen, dogmatisches Essverhalten, in dem ich mir viele Leckereien anfing zu verbieten, Lebensmittel die ich eigentlich mochte von meinem Speiseplan strich und sie gegen "gesündere" Lebensmittel eintauschte und abends nur noch Magerquark mit Obst aß. Ich wunderte mich oft, warum ich Bauchschmerzen bekam, denn abends Lowcarb zu essen, ist doch eigentlich super, oder nicht?!.


Heute weiß ich, dass sich Milchprodukte mit Obst nicht sonderlich gut vertragen und der kalte Quark mit dem hohen Eiweißgehalt nichts für mein sensibles Verdauungsfeuer und mein quirliges Vata ist. Kurz gesagt: Ich verlor mehr und mehr die Lust am Essen, denn alles was ja angeblich gut für mich sein soll, tat mir nicht gut. Dieses ganze Ernährungs-Thema schlug mir nicht nur auf den Magen, sondern auch ganz schön auf's Gemüt. Ständiges Gedankenkreisen über Essen. Dauerndes Unwohlsein. Gewissensbisse mich nicht gesund genug zu ernähren... ein wahrer Teufelskreis.


Vor ein paar Jahren stieß ich dann durch Zufall auf ein Buch über den Ayurveda. Es weckte direkt meine Neugierde. Ich kannte den Begriff Ayurveda hauptsächlich aus dem Yoga oder dem Wellness-Bereich, doch wirklich was damit anfangen konnte ich bislang nicht. Ich kaufte das Buch und las es innerhalb weniger Tage. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Das was ich da las veränderte ENDLICH nicht nur meine Einstellung zum Essen sondern mein gesamtes Leben...!


Heute genieße ich mein Essen wieder und zwar in vollen Zügen. Ganz ohne Dogmen, erhobenen Zeigefinger und Verboten. Ich weiß mittlerweile wieder was mir schmeckt, was mir gut tut und was (wann) nicht. Durch den Ayurveda durfte ich mich und meinen Körper neu kennenlernen und weiß heute, dass "Gesund sein, nicht nur die Abwesenheit von Krankheit bedeutet!"



Wie der Ayurveda zu meiner Berufung wurde


... wenn ich so darüber nachdenke war es mir wohl schon immer klar, dass ich irgendwann mal beruflich mein "eigenes Ding" machen werde. Aber wie wir Menschen eben so sind, gehen wir gerne Umwege. Haha, und diese Umwege sind, wie ich finde, super wichtig, denn sie haben mich genau hier hin geführt! Ich bereue nicht einen Schritt den ich bisher gegangen bin.

Angefangen mit meiner Sportstudium, denn da habe ich durch das weltbeste Unisport Outdoor-Team, meine Liebe zum Klettersport entdeckt und darüber hinaus fantastische Menschen, mit sehr viel Weitblick kennenlernen dürfen. Über den Klettersport habe ich dann meine bessere Hälfte und mittlerweile Geschäftspartner, Manu, kennengelernt. Wir haben gemeinsam unser erstes Herzens-Business, die Boulderhalle "The Cave" in Wittlich eröffnet. Da ich nun örtlich gebunden war, wollte ich ein Masterstudium machen, bei dem ich örtlich unabhängig studieren kann, so entschied ich mich für ein Fernstudium mit Präsenzphasen.

In meinem Master Studium für Prävention und Gesundheitsmanagement spezialisierte ich mich auf das Stressmanagement und betriebliche Gesundheitsmanagement. Die Theorien und Methoden für ein gesundes und stressfreies Leben fand ich spannend und einleuchtend, doch immer wieder dachte ich: Mir fehlt was. Zu oberflächlich. Zu standardisiert. Zu wenig individuell. Gut, war auch sehr auf das Management für Führungskräfte ausgelegt.


Während meines Studiums und meiner Selbständigkeit, arbeitete ich als Gesundheitsberaterin in einem großen Fitness Club. Viele meiner Kundinnen und Kunden kamen zu mir in die Beratung und waren von der ständigen Flut von neuen Ernährungstrends und Gesundheitsrichtlinien maßlos überfordert. Einige waren total verunsichert, was sie überhaupt noch essen dürfen... sie wollen doch eigentlich Fett reduzieren, aber sich nicht ausschließlich ketogen ernähren. Ich kam dadurch in ein regelrechtes Dilemma, zwischen Zeitmangel, standardisierten Ernährungsplänen und meinem persönlichen Gewissen. Denn ich hatte nie ein gutes Gefühl dabei, einem jungen hübschen Mädel, mit schönen Kurven, aber keinem guten Selbstwertgefühl eine Radikal-Diät zu empfehlen. Das muss anders gehen.


Durch mein persönliches Dilemma und auch meine eigene Vorgeschichte, wurde ich sehr feinfühlig und entwickelte für mich, mit Hilfe des Ayurvedas eine neue Strategie, um wieder in meine Balance zu kommen. Das begann bei der Ernährung und ging schon bald weit darüber hinaus. Ich fing an den Ayurveda mit all seinen Facetten für mich selbst zu studieren und ihn täglich anzuwenden.

Bereits nach kurzer Zeit merkte ich, welch positive Wirkung, schon kleine Veränderungen in meinem Lebensstil hatten...


... und ich beschloss, das sollen andere Menschen, die ähnliche Probleme haben, auch fühlen dürfen!

Der Ayurveda wurde für mich zum Schlüssel zu (m)einem gesunden Leben auf ganzheitlicher Ebene und zum fehlenden Puzzlestück, meine Klienten im Stressmanagement viel individueller und noch persönlicher betreuen zu können.


So gründete ich AYUREADYFORLIFE.



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